Weiterbildung zum Industriefachwirt (IHK) - berufsbegleitend

Ziel der Weiterbildung

Bachelor Professional in Management for Industry (CCI)

Industriekaufmann und was kommt dann? Wir empfehlen dir den Industriefachwirt.

Für deine berufliche Karriere in der Industrie zählen insbesondere Qualifikation und Berufserfahrung. Eine anerkannte Aufstiegsfortbildung mit Abschluss als Bachelor Professional ist daher die richtige Entscheidung.

Die Voraussetzung für die Zulassung zur IHK Prüfung regelt allerdings: Nur mit Berufserfahrung in der Industrie kann man diesen Abschluss machen.

Inhaltlich ist der Industriefachwirt dem Wirtschaftsfachwirt gleichgestellt. Beide Abschlüsse umfassen alle in der Praxis relevanten Teile der allgemeinen Wirtschaftslehre.

Der ideale Abschluss für alle, die ihre Karriere in der Industrie machen wollen. So schaffst du die Grundlage für Anerkennung und mehr Gehalt.

Ablauf der Weiterbildung

Kosten & staatliche Förderung

Du kannst ggf. deine Weiterbildungskosten durch staatliche Zuschüsse deutlich reduzieren. Unabhängig von Einkommen und Vermögen hast du ggf. einen Anspruch auf eine staatliche Förderung deiner Lehrgangs- und Prüfungsgebühren.

Beispielsweise fördert der Staat mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) die berufliche Höherqualifikation mit einem direkten Zuschuss zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Für den Rest gibt es ein attraktives KfW-Darlehen.

Ein Rechenbeispiel:

  • Die Studiengebühr beträgt insgesamt nur 3.588,00 € (299,00 € / Monat).
  • Nach Abzug der Literaturkosten sind 3.408,00 € förderfähig (AFBG).
  • Eine Förderung wird gewährt als direkter Zuschuss (50%) und als Förderdarlehen (50%).
  • Der direkte Zuschussanteil beträgt im Falle der Förderung 1.704,00 € (50 % von 3.408,00 €).
  • Mit erfolgreichem Abschluss beträgt der Bestehenserlass auf das Darlehen 852,00 € (25 % von 3.408,00 €).
  • Deine effektive Belastung für die Prüfungsvorbereitung zum Industriefachwirt IHK beträgt damit nur 1.032,00 €.

Wir helfen dir gerne bei der Antragsstellung!

Die Förderung ist an bestimmte persönliche, qualitative und zeitliche Anforderungen geknüpft! Alle Angaben sind daher unverbindlich. Verbindliche Förderberechnungen führt nur das Förderamt durch.

Eine Übersicht über weitere Förderungen beruflicher Weiterbildungen findest du hier.

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Voraussetzungen

Eine optimale Grundlage für das erfolgreiche Ablegen deiner IHK-Prüfungen hast du bei folgender Voraussetzung (angelehnt an die offizielle Prüfungsordnung):

  • Abschluss in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf,
  • mindestens ein Jahr kaufmännische oder verwaltende Berufspraxis in der Industrie, wobei die Berufspraxis während des Lehrganges erworben werden kann.

Wir erwarten gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie das Beherrschen der Grundrechenarten und der Prozentrechnung.

Detaillierte Informationen zu den technischen Anforderungen für live-online-Veranstaltungen findest du hier.

Wir beraten dich gerne individuell zu Ihren Voraussetzungen.

Prüfungen, Inhalte, Zulassung

Erfahrungen und Empfehlungen

Sarah-Kim Lehmann, Geprüfte Industriefachwirtin IHK

"Der große Vorteil bei IFM ist das der Unterricht nur an Samstagen stattfindet und man in ca. 1 Jahr bereits die Prüfungen hat.

Ich fand es auch sehr von Vorteil, dass der Stundenplan online abrufbar war und man somit auch Änderungen gleich einsehen konnte.

Ein gutes Add-on ist die Funktion, dass man eine Übersicht der teilgenommenen Stunden hat und auch im Stundenplan nach jeder Unterrichtseinheit die Dozenten bewerten kann.

Schön finde ich, dass die Dozenten selbst immer offen für Feedback sind und auf die Bewertungsfunktion hinweisen."

weitere Erfahrungen lesen ...

Erfahrungen und Empfehlungen

Sarah-Kim Lehmann, Geprüfte Industriefachwirtin IHK

"Der große Vorteil bei IFM ist das der Unterricht nur an Samstagen stattfindet und man in ca. 1 Jahr bereits die Prüfungen hat.

Ich fand es auch sehr von Vorteil, dass der Stundenplan online abrufbar war und man somit auch Änderungen gleich einsehen konnte.

Ein gutes Add-on ist die Funktion, dass man eine Übersicht der teilgenommenen Stunden hat und auch im Stundenplan nach jeder Unterrichtseinheit die Dozenten bewerten kann.

Schön finde ich, dass die Dozenten selbst immer offen für Feedback sind und auf die Bewertungsfunktion hinweisen."

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Aufstiegsfortbildung zum Industriefachwirt

Worum geht es?

Rund 15 Millionen Arbeitsplätze hängen in Deutschland direkt und indirekt von der produzierenden Wirtschaft ab.

Was bedeutet in diesem Zusammenhang Industrie 4.0? In jedem Fall intelligentere Produktionsverfahren und neue Geschäftsmodelle. Damit steigen auch die beruflichen Anforderungen.

Dein Lehrgang zum Geprüften Industriefachwirt gehört zu den anerkannten Aufstiegsfortbildungen und dient der Vertiefung und der Erweiterung deiner Kenntnisse und Fähigkeiten, insbesondere:

  • Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen
  • Produktionsprozesse
  • Marketing und Vertrieb
  • Wissens- und Transfermanagement im Industrieunternehmen
  • Führung und Zusammenarbeit.

An wen richtet es sich?

Kaufmännisch, verwaltende Mitarbeiter in Industrieunternehmen, die anspruchsvolle Sach- und Führungsaufgaben wahrnehmen möchten.

Was nimmst du mit?

  • ein breites, berufliches Wissen einschließlich der aktuellen fachlichen Entwicklungen
  • die Fertigkeit, Lern- und Arbeitsprozesse eigenständig zu gestalten
  • die Sozialkompetenz, in Teams zu arbeiten und/oder Gruppen verantwortlich zu leiten
  • die Selbständigkeit, neue Lösungen bei sich ändernden Anforderungen zu erarbeiten

Berufsalltag eines Industriefachwirts

Mit dem IHK-Abschluss als Industriefachwirt eröffnen sich für dich umfangreiche, branchenübergreifende Einsatzmöglichkeiten. Dank der Fortbildung verbesserst du deine Chance auf dem Arbeitsmarkt, kletterst auf der Karriereleiter nach oben, genießt ein höheres Gehalt sowie die Anerkennung und Zufriedenheit, die mit den neuen, interessanten Aufgaben verbunden sind.

Branchen

Industriefachwirte und Industriefachwirtinnen entfalten ihr Potenzial in nahezu allen Industrie-Branchen. Durch die Qualifikation übernehmen sie nach dem Abschluss Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben in kleinen und großen Unternehmen. Neben der Chance auf Anstellung in typischen Industrie-Unternehmen beweisen sie durch die Qualifikation mit dem Bestehen der IHK-Prüfung zum Industriefachwirt zudem die Fähigkeit, in vielen weiteren Unternehmen die Voraussetzung auf Karrierechancen.

Beispiele für Einsatzgebiete:

  • Automobilindustrie
  • Chemieindustrie
  • Nahrungs- und Genussmittel
  • Rohstoffgewinnung, -aufbereitung, -verarbeitung
  • Metallindustrie
  • Holzindustrie
  • Elektroindustrie
  • Textilindustrie
  • Versorgung und Entsorgung

Arbeitsorte

Entsprechend des Aufgabenbereichs der Industriefachwirte wirst du die meisten Tätigkeiten im Büro und ggf. im Homeoffice erbringen. Auch Kundenbesuche, Messeauftritte, Präsentationen oder ein Abstecher in die Fertigung können zum Berufsalltag gehören. Probleme erkennen, analysieren und Lösungen finden, Projekte planen und durchführen, Führungsaufgaben übernehmen - neben der Tätigkeit im Büro geben dir Besuche in der Produktion oder am Ort der Verarbeitung einen Einblick in die Qualität und verbessern deinen Überblick zum Voranschreiten von Projekten, Zustand der Lagerung oder Qualität der Ware bei der Annahme im Lager. Auch Termine bei Lieferanten und andere offizielle Termine können zu deinem individuellen Berufsalltag gehören.

Gehalt eines Industriefachwirtes

Im Durchschnitt beträgt das Gehalt eines Industriefachwirts 3.420, - bis 3.870, - Euro brutto im Monat. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Mittelwert. Dein reales Einkommen kann abweichen. Ein geringeres Gehalt erhältst du z.B., wenn du die Weiterbildung so früh wie möglich nach Abschluss einer IHK-Ausbildung absolviert hast und darum erst eingeschränkte praktische Erfahrungen hast. Auch das Einstiegsgehalt von Industriefachwirten ist etwas geringer, hat allerdings je nach Aufgabengebiet und deiner Leistung viel Potenzial, im Verlauf der Karriere zu steigen. Ein höheres Gehalt ist möglich, wenn du aufgrund langer Erfahrung im Job bereits deine Expertise in verschiedenen Bereichen beweisen konntest, die für das Unternehmen und dessen Erfolgskennziffern von Vorteil sind. Als Spitzengehalt für Industriefachwirte sind je nach Standort, Unternehmensgröße und Verantwortung auch bis zu 5.000, - Euro brutto möglich. Weiterführende Qualifikationen in Form von Weiterbildungen, Fortbildungen oder einem Masterstudium bieten zudem die Möglichkeit, Karriere und Gehalt noch weiter zu verbessern.

Aufgaben eines Industriefachwirts

Die Aufgaben, welche Sie nach dem Abschluss der Fortbildung zum IHK-Industriefachwirt übernehmen, ähneln den Aufgabenbereichen anderer Fachwirte. Dabei liegt die Orientierung der Tätigkeiten des Industriefachwirts auf der organisatorischen Aspekte praktischer Abläufe in der Produktion, Fertigung und Verarbeitung, die in den entsprechenden Industrieunternehmen notwendig sind. Der Blick auf das Unternehmen als eine Einheit wird dabei vertieft, sodass alle Aufgaben von der Bestellung von Waren, über die Umsetzung der Voraussetzung der Lagerung, bis hin zu kaufmännischen Aspekten und Anforderungen des Marketings umgesetzt werden könnten. Die konkrete Art der Aufgaben unterscheidet sich je nachdem, in welchen Unternehmen Sie tätig sind und auf welche Stelle Sie sich bewerben. Die IHK definiert die möglichen Aufgabenbereiche der Industriefachwirte in ihrer Charakteristik im folgenden Rahmen:

  • erkennen und beurteilen betrieblicher Zusammenhänge
  • qualifizierte Aufgaben in kaufmännischen Abteilungen
  • Führung von Mitarbeitern
  • Mitwirken bei beruflicher Bildung der Mitarbeiter

Durch die breit gefächerte Qualifikation, welche in der Fortbildung erworben wird, ergeben sich Möglichkeiten, die persönlichen Präferenzen und Erfahrungen vielseitig im beruflichen Alltag zu verwirklichen.

Folgende Aufgabenschwerpunkte gehören zum Alltag der Industriefachwirte:

Aufgaben im Bereich Einkauf

  • Angebote einholen und vergleichen
  • verhandeln, einplanen und bestellen

Aufgaben im Bereich Lagerung und Zustellung

  • sachgerechte Lagerung überwachen und umsetzen
  • Qualitätsprüfungen durchführen
  • Annahme von Waren planen

Aufgaben im Bereich Produktionsprozesse

  • Abläufe planen, festlegen und optimieren
  • Vorgaben überwachen
  • Ursachen von Problemen erkennen, Lösungen finden

Aufgaben im Bereich des Personalwesens

  • Einsatz und Bedarf von Personal planen
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Aus- und Weiterbildungen planen, organisieren und überwachen

Aufgaben im Bereich Marketing

  • Neukunden akquirieren
  • Werbemaßnahmen planen und durchführen
  • Erfolgskennziffern und Wirkung der Marketingmaßnahmen überwachen
  • Produktvorstellungen bei Kunden

Aufgaben im Bereich Vertrieb

  • Verkaufspreise ermitteln
  • Reklamationen bearbeiten
  • Versand von Ware planen und überwachen
  • Vertragsverhandlungen führen

Aufgaben im Bereich des Rechnungswesens und Controllings

  • Geschäftsvorgänge buchen
  • Finanzbedarf ermitteln
  • Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen überwachen

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Perspektiven nach dem IHK Industriefachwirt Abschluss

Eine Verbesserung des Gehalts, die Steigerung des Selbstwertgefühls, des Ansehens in der Gesellschaft und ein Schritt auf der Karriereleiter - die beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss haben einen Einfluss auf alle Lebensbereiche. So geben viele der Absolventen an, dass nach dem Abschluss nicht nur berufliche Aspekte verbessert werden konnten, sondern auch ihr Privatleben eine positive Wende vollzog. Als Geprüfter Industriefachwirt (IHK) bieten sich inner- und außerbetriebliche Chancen der Orientierung. Solltest du es bevorzugen, im eigenen Unternehmen und am Standort zu bleiben, kannst du vor der Fortbildung innerbetriebliche Perspektiven und Möglichkeiten mit deinen Vorgesetzten klären.

Mit einer Fortbildung zum Industriefachwirt hast du einen Abschluss erlangt, der etwa mit einem Universitätsbachelor (akademischer Bachelor) und der Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt verglichen werden kann. Auch in ausländischen Unternehmen sind die "Bachelor Professional of Management for Industry (CCI)" beliebte Abschlüsse und befinden sich im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Stufe 6. Der Abschluss ist eine Voraussetzung, um einen Abschluss auf Masterniveau (DQR Stufe 7) zu erreichen. Dieser kann entweder an der Universität oder durch eine Fortbildung, z.B. zum geprüften Betriebswirt nach Berufsbildungsrecht, erreicht werden. Du hast weitere Fragen zur Fortbildung zum Industriefachwirt in unserem Haus, Möglichkeiten der Förderung oder Wünsche und Anregungen? Zögere nicht, uns zu kontaktieren!